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Wer Stimmen hört, ist besser informiert

Der Eichelhäher ist der "Wächter des Waldes". Hörst Du seine Stimme, obwohl Du Dich ganz unauffällig verhalten hast, dann ist außer Dir noch jemand oder etwas im Wald unterwegs. Auch die Amsel und das Eichhörnchen verraten Gefahr. 

Die Stimmen der Kraniche weisen im Oktober auf den bevorstehenden Winter hin. Kehren sie im Frühling laut tönend zurück, berührt mich das immer tief. Der lange kalte Winter ist vorbei und es wird nicht mehr lange dauern, bis das Leben zurück kehrt.

Weißt Du, dass ein Reh bellt und die Laute der kleinen Marder vermuten lassen, dass ein paar Hexen auf ihrem Besen über den Wald fliegen? Oder hast Du schon einmal einem Igel beim essen zugehört? Er hat überhaupt keine Manieren und schmatzt und schmatzt und schmatzt...

Wenn es dagegen am Seeufer schmatzt, dann ist es ein Karpfen, der sein Abendessen einnimmt.

Wenn Dein Fuß versehentlich eine Kröte berührt, dann schreit sie laut auf und so schützt sie sich davor, in ihrem Erdloch verletzt zu werden. 

Der Specht trommelt nicht einfach nur an seinem Baum. Je nachdem, welche Trommel er im Gepäck hat, ist er entweder dabei, seine Nisthöhle zu zimmern oder aber er ist auf Brautschau und behauptet akustisch sein Revier.

Und wenn es dann still wird in der Natur, dann lausche und spüre nach. Denn all die Töne wirken in Dir erst, wenn die Stille eintritt und dann erst nimmst Du Deine eigene innere Stimme wahr und spürst die Resonanz in Dir.

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